Your next Best Product

05. Oktober 2007 – 01:36:00

Wie kann man von Kunden, die ein Produkt gekauft haben, lernen, um bei anderen Kunden Verkäufe zu generieren? Das Thema Customer Intelligence, versucht genau diese Frage zu beantworten und umzusetzen. Und das geht so:

1. Kundencluster:

  • Man nehme den bestehenden Kundenstamm und suche nach gemeinsamen Merkmalen bei Kunden, die ein bestimmtes Produkt gekauft haben. (Beispiel: Alle Kunden, die eine Kreditkarte bestellt haben, sind auch für Fonds zu begeistern).
  • Man bündle diese Kunden und deren Merkmale zu sogenannten Kundenclustern. Man bewertet also Kundentypen bezüglich ihrer Affinität für ein gewisses Produkt. 

2. Produktetreppe:

  • Ferner definiere man sogenannte „product stepping stones". Diese beschreiben eine allgmeine Entwicklung eines Musterkundens in seinem Produktekaufverhalten. Beispiel: Zuerst eröffnet der Kunde ein Kontokorrent-Konto, dann bestellt er eine Kreditkarte etc.

3. Events:

  • Diese Informationen können dann im Kundenkontakt genutzt werden. Es wird nur demjenigen Kunden ein Angebot für ein bestimmtes Produkt unterbreitet, der mit hoher Wahrscheinlichkeit auch dafür empfänglich ist. Individualisierte Newsletter für bestimmte Kundencluster können so erstellt, passgenaue Angebote im telefonischen oder persönlichen Kontakt plaziert oder up-selling Aktionen im Web (bspw. E-Banking) durchgeführt werden. Und das in einer Art, die den Kunden dort abholt, wo er gerade steht und ihm das Produkt anbietet, das für ihn eine möglichst hohe Passgenauigkeit aufweist. Damit vermindert man Streuverlust und verhindert, dass sich Kunden belästigt fühlen.

 

Aus dem Nutzungs- und Kaufverhalten von Kunden zum Beispiel im Internet können wir heute schon eine ganze Menge lernen. Für welches Produkt sich welcher Kunde wann interessiert und oder gekauft hat, ist eine interessante Information, die wiederum im Sinne eines lernenden Systems in den Customer Intelligence Kreislauf gespiesen werden muss. So werden die Kundencluster dynamisch und ein Produktmatching laufend optimiert. Bedingung dazu ist, dass ich den Kunden möglichst früh im Interaktionsprozess identifizieren kann, also in einen geschützten Bereich führen und dort umwerben kann.

 

Von Tom Buser | Kategorie: CRM
Kommentare | Kommentar schreiben | Weiterempfehlen | Permalink

Tags:

Diesen Artikel bookmarken bei ...
Mr. Wong del.icio.us Furl YIGG MyWeb Yahoo BlinkList LinkARENA Google

Kommentare


Suche:

Tom Buser

Tom Buser ist Managing Partner bei YukonDaylight und Mitbegründer des Swiss CRM Forum. Mehr Infos, Folien und Fachartikel  
 Tom's Beraterprofil

  

Blog abonnieren

RSS: Blog abonnieren RSS-Feed abonnieren.

Per E-Mail abonnieren:

Was ist RSS?

RSS steht für Really Simple Syndication und ist ein Plattform unabhängiges Format, um Informationen im Web auszutauschen. RSS wurde entwickelt, um Nachrichten über das Web zu verbreiten. Mittlerweile hat sich RSS zu einem weitverbreiteten Standard für den automatisierten Austausch von Onlineinhalten aller Art (Blogs, Foren etc.) entwickelt.

Aktuelle Kommentare

Unterhaltsamer Vortrag mit guten Illustrationen und Beispielen

Gut gelungener Vortrag, unterhaltsam und informativ!

Unterhaltsamer Vortrag mit guten Illustrationen und Beispielen

Gut gelungener Vortrag, unterhaltsam und informativ!

naja

stehen in der it strategie auch solche sachen, wie...

Fachliteratur

Customer Relationship Management für die Praxis

Handbuch für CRM mit Praxisbeispielen und vielen "Quick Wins" 

Vom Unternehmen zum Kundenunternehmen

Kunden gewinnen und halten mit dem Customer Care Concept 

Technorati

Status

Online seit 1339 Tagen
Zuletzt aktualisiert:
27. August 2010, 17:46:59

simple hit counter